Schrundensalbe in your face

Ich bin ein großer Freund gepflegter Füße. Nur weil diese Körperendungen in Stofftüten stecken und sie nicht gesehen werden, bedeutet das ja nicht, dass man sie nicht pflegen sollte. Sie müssen ja täglich meine 49 Kg* durch die Welt tragen.

Nun, da steh ich also vor dem Fußpflegeartikel-Regal in der Drogerie meines Vertrauens und bin überrascht, wie viele Produkte es zu dem Problem „Schrunden“ gibt. Ich wusste gar nicht, was Schrunden sind und habe mir deshalb die Packungstexte durchgelesen und die wunderschönen Illustrationen angesehen.

Jetzt weiß ich, was Schrunden sind. Ich glaube, ich wäre aber glücklicher, wenn ich nicht wüsste, was Schrunden sind. Mein Leben ist nun um das Wissen der Existenz von Furchen und Rillen an Fersen bereichert.

Ich war etwas abgetörnt und habe dann nichts gekauft, ach doch, den 27. Lippenstift in der gleichen Farbe und bin ab nach Hause.

Das Thema Schrundesalbe hatte sich aber schon tief in mein Unterbewusstsein gebohrt und ich kriegte es nicht mehr weg.

Daher träumte mir dann Folgendes:

Ich bin mit mehreren Freundinnen in einem Club und und wir sind auf der Toilette und schminken uns nach. Jeder hat einen Koffer mit Kosmetika und Pflegeartikeln dabei, in meinem sind auch noch getragene Socken in Khaki-Farben. Der Koffer quillt über und es ist ziemlich voll auf der Toilette. Ich führe noch ein Gespäch und bin in dem Moment etwas unvorsichtig, daher greife ich auch Versehen zur Schrundensalbe und Zack! schmiere sie mir in die Augen.

Nun soll ja Schrundensalbe tote Haut ablösen und lange haften. Das wird mir bewusst und ich gerate in Panik. Im Spiegel kann ich schon sehen, dass sich die Pupille trübt. OMG! Ich packe alles in meinen Koffer und renne los, dabei verliere ich die khakifarbene Socke, die mir freundlicherweise jemand aufhebt. Es ist mir sehr peinlich.

Alle sind mit sich selbst beschäftigt und niemand kümmert sich um mein Problem. Ich muss dringend den nächsten Augenarzt aufsuchen. Ich laufe auf die Straße, stelle fest, dass ich im Ausland bin, (Japan, Brüssel und Spanien in Folge) und setze mich in ein Taxi. Das fährt mich zu einer Arztpraxis. Ich steige mit meinem Monsterkoffer aus, aus dem ständig Lippenstifte und Cremes rausfallen, es ist furchtbar.

Ich spreche mit einer Ärztin, die mir sagt, dass sie jetzt nichts für mich tun könne, da sie nun Siesta-Zeit habe. Ich rege mich furchtbar auf! Ich sage: „Kein Wunder, dass es eurem Land so schlecht geht! In Deutschland arbeiten wir viel mehr und verdienen viel mehr Geld als ihr!“

Die Ärztin sagt: „Und dann nehmt ihr das Geld und bringt es zu uns ins Land, um Urlaub zu machen.“

Ich rege mich sehr über ihre Schlagfertigkeit auf und ziehe mit meinem Koffer, aus dem immer noch Schminkutensilien herausfallen, weiter. Ich stehe auf einem großen Marktplatz und weiß nicht weiter.

Dann entwickelte sich der Traum thematisch in eine andere Richtung, ihc habe mich wieder mit meiner Mutter gestritten, aber das erzähle ich dann ein anderes Mal.

 

Tschökes mit ökes

Eure Lotte

*Angabe verändert, wahres Gewicht ist der Autorin bekannt

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